Home    Aktuelles    Kalender    Katalog    Anmeldung  
News u. Notiz
 Suche 

Home
News u. Notiz
Kalender
Info
Anmeldung
Kontakt

 Newsletter 
E-Mail-Info mit aktuellen News und Veranstaltungen
Zur Newsletter
Um-, Ab- u. Anmeldung

 Events 

 PDF, Audio, Video 

 LogIn 
UserName: 
Kennwort:  

Kennwort vergessen?
Neu Anmeldung

 Anmelden 


 News u. Notiz 
 

« zurück
Computerspielen als Stressbewältigung  (Archiv) 
Archiviert: 09.08.2008
Die Autoren der Studie - Nina Moormann und Prof. Jäger - betonen, dass häufiges und langes Computerspielen alleine nicht als pathologisch aufgefasst werden kann.


In einer Untersuchung des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, wurde der Frage nachgegangen, welche Funktion das Computerspielen im Alltag der Kinder einnimmt. Dabei zeigte sich, dass 11,3 % der N = 688 Befragten ein pathologisches Computerspielverhalten aufweisen. Dagegen gaben 10,9% an, nur wenig oder gar nicht am Computer zu spielen. In der Gruppe der Befragten mit krankhaftem Spielen sind Jungen überzufällig häufig vertreten.

In der Studie konnte nachgewiesen werden, dass pathologische Computerspieler in ihrer ge¬genwärtigen Lebenssituation ein höheres Ausmaß an Überforderung erleben und über weniger adäquate Strategien zur Bewältigung ihres Alltags verfü¬gen als unauffällige Spieler und Nichtspieler.

Das Spielen am Computer scheint bei der Mehrheit dieser Kinder und Jugendlichen eine Art von Bewältigungsstrategie zu sein. Computerspiele werden von Kindern und Jugendlichen mit einem pathologischen Computer¬spielverhalten häufiger zur Stimmungsregulation eingesetzt.

Darüber hinaus sind die pathologischen Spieler in verschiedenen Le¬bensbereichen deutlich unzufriedener. Insgesamt sind unter den pathologischen Computerspielern weniger Personen mit ei¬nem sicheren Bindungsstil und mehr Personen mit einem ängstlichen Bindungs¬stil vertreten als unter den unauffälligen Spielern und Nichtspielern. Als Bindungsstil bezeichnet man in diesem Kontext den Stellenwert zwischenmenschlicher Beziehungen. Ihm wird für den Umgang mit Problemen eine wichtige Bedeutung zugeschrieben.
Pathologische Computerspieler weisen außerdem eine deutliche Präferenz für das Computerspiel World of Warcraft auf. Dieses Spiel ist bekannt ist für seine Zeitintensität. Monatlich anfal¬lende Gebühren, die leichte Verfügbarkeit, "Verpflichtungen" innerhalb der Gilde sowie das Fortlaufen des Spielgeschehens bei Abwesenheit des Spielers erzeugen eine starke Spielbin¬dung, weshalb diesem Spiel oftmals ein Suchtpotenzial zugesprochen wird.

Die Autoren der Studie - Nina Moormann und Prof. Jäger - betonen, dass häufiges und langes Computerspielen alleine nicht als pathologisch aufgefasst werden kann. Auffällig wird das Computerspielverhalten erst, wenn gleichzeitig Merkmale süchtigen Verhaltens erkennbar sind. Hierzu gehören zum Beispiel negative Konsequenzen im schulischen und sozialen Bereich, Schwierigkeiten, das Spielen mit dem Computer einzuschränken oder selbst zu beenden sowie körperliche Symptome wie Unruhe, Nervosität und Gereiztheit, wenn längere Zeit nicht am Computer gespielt wird.

Links:
http://www.zepf.uni-landau.de/

Webseite HerrTa, 28.07.2008

Thema: k.D.

Download-Info

PDF: pathologische_Computerspieler, Computerspielen als Stressbewältigung - die Gefahr einer pathologischen Entwicklung, PDF, 300KB  pathologische_Computerspieler
Computerspielen als Stressbewältigung - die Gefahr einer pathologischen Entwicklung, PDF, 300KB Weiter ...
Download - klick hier!


Bitte vergeben Sie für diesen Artikel eine Note
zwischen +3 (lesenswert) und -3 (nicht lesenswert)

Artikel bewerten:
+3 +2 +1 0 -1 -2 -3

  Aktuelle Auswertung:
Gesamtbewertung (Alle Punkte): 19
   

Plus: 19, Neutral: 0, Minus: 0
  0 = neutral (Artikel zur Kenntnis genommen)


Leser-Beiträge
Hinterlassen Sie hier Ihre Informationen oder Anmerkungen, für andere Leser.
Jetzt ohne Anmeldung!

 neuen Eintrag erstellen 

Home | News | Kalender | Katalog | Anmeldung
Newsletter | Info | Impressum | Kontakt

diagramm.net - Alle Inhalte dienen der persönlichen Information.







Pub-Info