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Die Augen als Maus  (Archiv) 

Die Präsentation von -Bright Eyes- auf der CeBIT fand bei Jung und Alt großes Interesse. Stefan Mikes (Support und Präsentation) erläutert den Eye Tracker. Foto: Universität Regensburg
Archiviert: 30.03.2010
Universität Regensburg entwickelt ein System, mit dem Computer direkt mit den Augen gesteuert werden können - Präsentation auf der CeBIT 2010 - Anwendungen in der IT-Sicherheit oder im E-Learning-Bereich sind möglich



Der Projektleiter Prof. Dr. Christian Wolff (rechts neben dem Bildschirm stehend) erläutert der bayerischen Justizministerin Dr. Beate Merk das Bright-Eyes-System. Foto: Universität Regensburg
Blickbewegungsanalysen werden heutzutage nicht selten mit so genannten Eye-Tracking-Systemen durchgeführt. Dabei geht es darum, mithilfe entsprechender technischer Hilfsmittel die Augen- bzw. die Blickbewegungen einer Testperson aufzuzeichnen und hinsichtlich verschiedener Fragestellungen auszuwerten. Eye-Tracking kommt daher häufig bei Marktforschungsanalysen zur Wirksamkeit von Werbekampagnen oder auch bei Untersuchungen zur Benutzerfreundlichkeit von Internetseiten zum Einsatz.

Eye-Tracking-Systeme können darüber hinaus aber auch für die Steuerung von Computern eingesetzt werden. Mit "Bright Eyes" haben Prof. Dr. Christian Wolff, Dr. Ludwig Hitzenberger und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Fachgebiet Medieninformatik der Universität Regensburg in Kooperation mit der Universität in Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Mustererkennung, Prof. Elmar Nöth) einen Prototyp entwickelt, bei dem das Blickverhalten eines Computer-Nutzers in Echtzeit analysiert und für eine dynamische Systemanpassung am Bildschirm genutzt wird. Mit anderen Worten: Der Computer sieht oder "weiß", was der Benutzer gesehen, und was er nicht gesehen hat, und zieht daraus sofort praktische Konsequenzen, indem er das Systemverhalten und die Informationspräsentation dementsprechend anpasst.

Bei "Bright Eyes" werden die Augenbewegungen eines PC-Nutzers von einem Eye-Tracker erfasst. Der Cursor auf dem Bildschirm folgt daraufhin dem Blick des Nutzers, der auf diese Weise einzelne Programme direkt mit seinen Augen steuern kann. Die Mausbenutzung wird so für verschiedene Anwendungen überflüssig. Zu Testzwecken wurde von den Wissenschaftlern eine E-Learning-Umgebung entwickelt, um die Benutzbarkeit der neuen Interaktionsmethode zu demonstrieren. Diese wurde von den Forschern kürzlich im Rahmen der CeBIT 2010 in Hannover präsentiert. Neben den Projektleitern Prof. Wolff und Dr. Hitzenberger bestand das Regensburger Messeteam aus Martin Brockelmann (Entwicklung), Maria Wycislo (Evaluation) und Stefan Mikes (Support und Präsentation).

Zahlreiche Anwendungen in den Bereichen IT-Sicherheit oder E-Learning sind denkbar. So kann sich der Computer über "Bright Eyes" an die Lerngewohnheiten und das individuelle Lernverhalten eines Benutzers anpassen und entsprechend darauf reagieren. Dem Projekt "Bright Eyes" liegt das von der Universität Regensburg entwickelte Programm "Eye-Mouse" zu Grunde, das schon im letzten Jahr erfolgreich zum Einsatz kam.

Weiterführende Informationen zu Bright-Eyes/Eye-Mouse als Video unter:
http://www.youtube.com/watch?v=XGuqsm8nJwY

Webseite brain, 18.03.2010

Thema: k.D.

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