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"PirateBox": Anonymes Filesharing zum Mitnehmen  (Archiv) 

PirateBox im Cafe: Filesharing-Netzwerk in der Dose (Foto: David Darts)
Archiviert: 13.02.2011
Zum Nachbau der PirateBox sind neben quelloffener Software Hardware-Komponenten wie ein WLAN-Router und eine Flash-Speicherkarte nötig


Ein vollkommen anonymes Filesharing verspricht die Die "PirateBox" http://wiki.daviddarts.com/PirateBox, ein einfacher Webserver mit WLAN-Router in einer Lunchdose. Das Gerät des Kunstprofessors David Darts von der New York University Steinhardt ermöglicht jederzeit und überall einen Dateiaustausch ganz ohne Internetverbindung. Ursprünglich wollte er damit die Zusammenarbeit mit und zwischen seinen Studenten erleichtern. Dass nur quelloffene Software zum Einsatz kommt und die jetzige Dose ein Totenkopf-Design ziert, ist freilich auch ein Statement.

Anonym teilen

Das Prinzip der PirateBox ist einfach. Wenn sie eingeschaltet ist, stellt sie in der Umgebung ein WLAN-Netz bereit, auf das User völlig anonym zugreifen können. Wenn sich ein User mit dem PirateBox-Netz verbindet, kann er nur mittels Browser über ein einfaches Web-Interface Dateien herunterladen oder auch selbst teilen. Der unter Debian-Linux laufende Python-Server in der Lunchbox loggt dabei keine Nutzerdaten mit. Zudem verzichtet das System ganz bewusst auf eine Internetverbindung, um jeglichem Tracking vorzubeugen und damit die Anonymität der User zu schützen.

Darts erster Prototyp war ein Werkzeug für den Unterricht, mit dem der Kunstprofessor Dateien zum Download bereitgestellt hat und über das seine Studenten auch ihre eigenen Kursmaterialien teilen konnten. Freilich hat es nicht lange gedauert, ehe die Hörer auch andere Dateien wie beispielsweise Songs ausgetauscht haben. Denn die Studenten sind vernünftig genug, auch bei legalen Musikdownloads zum Schutz vor Überwachung keine regulären Universitätsnetze zu verwenden, so Darts gegenüber Ars Technica.

Copyleft-Provokation

Die Umsetzung der PirateBox mit einem klassischen Piratenflaggen-Design ist Darts zufolge eine "künstlerische Provokation". Immerhin unterstreicht diese Optik, dass das Gerät für einen anonymen Austausch beliebiger Inhalte geeignet ist - also auch Piraterie nach dem Verständnis der Content-Industrie. Dem Kunstprofessor zufolge soll sein Gerät auch zur Diskussion über die Copyright-Thematik anregen.

Darts selbst setzt auf das von freier Software bekannte Copyleft-Prinzip und hat eine Anleitung zum Nachbau der PirateBox veröffentlicht. Neben der quelloffenen Software sind dafür Hardware-Komponenten wie ein WLAN-Router und eine Flash-Speicherkarte nötig, womit sich die Kosten auf etwa 100 Dollar belaufen. Etwas teurer wird es allerdings, wenn man das Gerät auch ohne Stromnetzanschluss betreiben will, da dann zusätzlich ein Akku erforderlich ist.

PirateBox-Demovideo:
http://www.youtube.com/watch?v=XeIiFKnKPjE

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