Home    Aktuelles    Kalender    Katalog    Anmeldung  
News u. Notiz
 Suche 

Home
News u. Notiz
Kalender
Katalog
Info
Anmeldung
Kontakt

 Newsletter 
E-Mail-Info mit aktuellen News und Veranstaltungen
Zur Newsletter
Um-, Ab- u. Anmeldung

 Events 

 PDF, Audio, Video 

 LogIn 
UserName: 
Kennwort:  

Kennwort vergessen?
Neu Anmeldung

 Anmelden 


 News u. Notiz 
 

« zurück
Freie Rede: Regime hebeln offenes Internet aus  (Archiv) 

Zensur nimmt zu
Archiviert: 29.05.2011
Skandale um Medien- und Meinungsfreiheit sollten seit Internet und Web 2.0 eigentlich der Vergangenheit angehören.


Das Gegenteil ist der Fall, wie die Menschenrechtsorganisation Amnesty International http://www.amnesty.at aufzeigt. Zwar leistet das weltweite Netzwerk in seiner offenen Natur zweifelsfrei einen bedeutenden Beitrag zur Durchsetzung der freien Rede. Gerade Regime in totalitären Systemen verstehen es jedoch nur allzu gut, das Internet und seine Nutzer daran zu hindern, die Möglichkeiten für mehr Medienfreiheit vollumfänglich auszuschöpfen.

"Manipulationsinstrument und Propagandamaschine"

"Das Internet ist ein sehr leistungsfähiges Werkzeug, das sich in alle Richtungen bewegen lässt", sagt Heinz Patzelt, Generalsekretär von Amnesty Österreich. "So stellt es aber auch ein äußerst effizientes Manipulationsinstrument und eine hoch wirksame Propagandamaschine dar." Es sei davor gewarnt, das Web ausschließlich zu verherrlichen. Gleichzeitig muss es im Sinne der Menschenrechte aber auch frei und offen zugänglich sein.

Trotz der globalen Vernetzung und entgegen ihrer Aufgabe, für eine freiere Rede zu sorgen, hat sich die Lage in Sachen Rede-, Presse- und Meinungsfreiheit in den vergangenen Jahren verschlechtert. "China hat seine Zensurmaschinerie perfektioniert und die Entwicklung in Ungarn zeigt einen ganz klaren und massiven Rückschritt", nennt Patzelt nur zwei Beispiele. Von diversen Diktaturen in aller Welt abgesehen verschlechtert sich die Situation damit auch in Europa. Die Reporter ohne Grenzen identifizieren gleich "=1148&tx_ttnews[backPid]=59#1148]38 gr...iheit".

Unterdrückung statt Freiheit und Demokratisierung

Den technologischen Fortschritt im Web zugunsten der Medienfreiheit haben auch ihre Gegner mitgemacht. "Die technischen Mittel für Zensur und zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit wurden verfeinert", so Patzelt. Insbesondere in der Volksrepublik ist dem Amnesty-Generalsekretär zufolge zu beobachten, "wie eine regelrechte Unterdrückungsindustrie fieberhaft versucht, das Internet nicht zum Vehikel für Freiheit und Demokratisierung werden zu lassen, sondern zum Instrument der Unterdrückung zu machen".

In Reaktion auf die sich mehrenden Aufrufe zu einer chinesischen Revolution nach tunesischem Vorbild, wurde die Online-Zensur in China noch weiter verschärft. Der durch die neuen Kommunikationstechnologien ermöglichte und beschleunigte Wandel steht laut Amnesty zudem in Ländern wie Ägypten oder Tunesien weiterhin "auf Messers Schneide", wo bereits ein Sturz alter Regime gelungen ist. Um ihn fortführen zu können, nimmt Amnesty auch die europäischen Staaten in die Pflicht. Allein im vergangenen Jahr hat die Organisation in 89 Staaten Fälle dokumentiert, wo das Recht auf freie Meinungsäußerung menschenrechtswidrig eingeschränkt wurde.

(Quelle: pte)

Download-Info

PDF: 38 Feinde der Pressefreiheit, Liste der   38 Feinde der Pressefreiheit
Liste der "Feinde der Pressefreiheit“ finden Sie hier (Englisch).
Download - klick hier!


Bitte vergeben Sie für diesen Artikel eine Note
zwischen +3 (lesenswert) und -3 (nicht lesenswert)

Artikel bewerten:
+3 +2 +1 0 -1 -2 -3

  Aktuelle Auswertung:
Gesamtbewertung (Alle Punkte): 0

Plus: , Neutral: , Minus: 0
  0 = neutral (Artikel zur Kenntnis genommen)


Leser-Beiträge
Hinterlassen Sie hier Ihre Informationen oder Anmerkungen, für andere Leser.
Jetzt ohne Anmeldung!

 neuen Eintrag erstellen 

Home | News | Kalender | Katalog | Anmeldung
Newsletter | Info | Impressum | Kontakt

diagramm.net - Alle Inhalte dienen der persönlichen Information.







Pub-Info